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Interessante Reportage Teil 12…

12. November 2010

Mal wieder aus der Reihe interessante Reportagen auf meinem Blog. Heute zeige ich euch eine Doku über den Rettungshubschrauber Chr. 22 Ulm.

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12 Kommentare leave one →
  1. 12. November 2010 19:51

    Schöne Doku, danke für den Link. Als ich die Bell gesehen habe hatte ich schon fast Pipi in den Augen. Mit so nem Ding hätte ich auch mal gerne einen Einsatz. Wird aber wohl schwierig werden.
    Die Reportage ist auch schon etwas älter, denn in Ulm fliegt schon seit 2003 ne BK117 vom ADAC. Sieht man der Doku aber gar nicht an, dass sie schon so alt ist, oder? Naja, vielleicht bis auf die teils doch schon recht antiquierte Leitstellen-Technik 🙂

    Und die Anweisung vom Doktor, das Polytrauma im Schockraum ohne Vakuummatratze umzulagern finde ich dann auch etwas fragwürdig. Genau über dieses Thema haben wir uns auch in den letzten Tagen auf der Fortbildung noch einmal unterhalten. Und das ist eigentlich ein absolutes No-Go!

    • 12. November 2010 20:47

      @Krangeware

      Joa habs auch gesehen, dass die Doku von 2002 wohl ist. Ja das mit der Vacuummatratze ist blödsinn, aber wie sagte ein Dozent letztens..der Doc entscheidet…und der hat ja auch 7 Jahre studiert….

      • 13. November 2010 11:34

        Deswegen ist man ja „nur“ Assistent, damit der Doc auch mal ab und zu etwas entscheiden darf 😉

      • 13. November 2010 11:59

        Dabei ist der Hr Dr Helm in Ulm eigentlich der bekannteste Arzt. Wenn man hier Anästhesist werden möchte – geht man ins BWK, Helm ist zwar sehr streng, aber fachlich unübertroffen. Auch die Ulmer RDler finden ihn zum Großteil supergut, mit ihm könne man sehr gut im Team arbeiten.

        Die BK117 ist wohl auch Leistungsstärker als die Bell (wurde mir gesagt) – ich sehe den Chr 22 täglich 3-5 Mal – Ich habe freien Blick auf den Hubschrauberlandeplatz vor dem Safranberg.

      • 14. November 2010 11:22

        So Ihr Schlaumeier 😉 jetzt verratet Ihr dem Onkel Patrick mal wieso es in dieser Situation Blödsinn oder no-go ist diese dusselige Matratze da rauszufummeln? Mir ist schon klar, das ein Patient anständig immoblisiert werden muss, aber die Transportphase ist abgeschlossen, der Schockraum hat Röntgen und zu einem anständigen Schockraumalgoritmhus gehört auch sich den Rücken des Patienten anzuschauen, das geht besser und stabiler auf einer glatten Fläche in einer „Logroll“. Ich weiss, dass alle Hersteller sagen, dass man mit den Dingern röntgen kann, aber ich habe bisher keinen Radiologen getroffen der eine Fraktur auf einem Bild sicher ausschliessen konnte das durch eine Vakuummatratze geschossen wurde (das gilt zumindest für ältere Matratzen und für die im Film auf jeden Fall). Ausserdem, wenn die Matratze zu breit ist kommst Du damit nicht durchs CT. Hat man soviel Personal wie in dieser Situation kann man einen Patienten sicher bewegen usw. … ich habe mich auch jahrelang darüber aufgeregt, aber es gibt wirklich Situationen in denen es Sinn macht das Ding wegzulassen und wenn man es richtig macht ist das überhauptkein Problem. Alles gut?

      • 14. November 2010 12:42

        @Patrick

        Sehr sehr kontroverses Thema 🙂 Natürlich ist es ohne Matratze viel einfacher, einen Patienten zu röntgen, aber es ist möglich. Auch wird man Schatten sehen, wenn die Matraze unter dem Pat. bleibt, aber ein guter Radiologe wird auch so Frakturzeichen sehen. Ein Dozent meines RD´s hat sich mal zu Testzwecken mit dem Ding röntgen lassen und es hat wunderbar funktioniert.
        Ich glaube aber eher, das ist so ein allgemeines Aufstöhnen. Wie oft erlebt man es, man inmobilisiert, und das erste was im KH passiert, der Stifneck, Vakuumschine, Spineboard oder die Matratze wird abgenommen, ohne das eine Fraktur ausgeschlossen werden kann. Und da fragt man sich wirklich oft, wieso man draußen alles macht, wenn im KH ohne Röntgen gleich alles wieder abgemacht wird.

    • 14. November 2010 14:54

      Ich weiss doch wie das ist, ich habe jahrelang zugesehen wie genau das passiert ist und mich aufgeregt. Aber es ist auch ein Fehler von uns Rettungsdienstlern (und mit zwölf Jahren auf jener Seite der Macht zähle ich mich immernoch dazu) zu glauben, dass man unser Werk nicht anfassen darf. Zum einen ist die Vakuummatratze sperrig, unhandlich und erschwert die Behandlung im Schockraum ungemein. Mit der richtigen Technik und der richtigen Anzahl Menschen eine Lagerung problemlos möglich. Zum anderen, und da kann Dir ein Dozent erzählen was er will, wird ein Radiologe beim leisesten Zweifel eine Wirbelsäule nicht freigeben und ein Bild ohne Matratze verlangen. Es geht nicht darum eine Fraktur zu erkennen, es geht darum jegliche Frakturen auszuschliessen und das ist wesentlich schwieriger. Ob das geht oder nicht hängt vorallem von der Matratze selbst ab und wenn Du Dir das Ding im Film mal genau anschaust wirst Du sehen, dass das ein ganz altes Teil ist. Ich hatte den Eindruck, dass der Entschluss im Film ein durchdachter war, immerhin hat er das Ding ja selbst drangebastelt.
      Benutzt Ihr eigentlich (noch) Vakuummatratzen? Ich bin ja ein grosser „Immobilisation auf Schaufeltrage“-Fan … geht sehr gut wenn man das entsprechende Gurt-Set hat.

      • 14. November 2010 15:10

        @Patrick

        Natürlich darf meine Halskrause abmontiert werden, es ist nur so, dass es oft einfach passiert, obwohl nicht mal eine Übergabe wirklich statt gefunden hat. Und das ärgert mich. Wir haben die Matratze noch, aber meistens arbeiten wir auch mit der Schaufeltrage. Wie gesagt ich denke, dass das aufstöhnen eher allgemeiner Natur war..und nicht nur auf den Film bezogen. Klar hat ein Radiologe recht, wenn er die weg haben möchte, aber ohne wirklichen Anhalt etwas ab zu machen, halte ich halt für falsch.

      • 14. November 2010 18:51

        absolut richtig… wer etwas entscheidet muss das auch begründen können… und das passiert bedauerlicherweise nicht immer… (selten?) 😉

      • 16. November 2010 12:40

        Tjaja, ein ganz böses Thema. Solange man im Schockraum dann auch genügend Hände/Helfer hat, um den Patienten gescheit umzulagern und der Doc es so will sage ich ja gar nichts dagegen. Das liegt dann eben auch nicht mehr in meiner Macht.
        Aber wie oft fährt man gerade in kleineren Häusern eben nicht in den Schockraum, sondern in die chirurgische Ambulanz? Bei uns in der Gegend zumindest oft. Und wie oft passiert es dann, dass der Chirurg erst mal den Stifneck entfernt und den Kopf bis Anschlag drehen lässt oder Luft in die Vakuummatratze lässt und den Patienten bäuchlings auf die Liege kippt,…
        Es gibt auch Kollegen, die sich in solchen Fällen die Namen von Arzt und Pflegepersonal notieren, damit es später nicht heißt, der böse Rettungsdienst war es schuld.
        Dass es gerade im CT mit den neueren Vakuummatratzen eng werden kann sehe ich ja auch ein. Aber manchmal frage ich mich einfach, warum ich mir überhaupt so viel Arbeit mache. Ich tue mein bestmöglichstes, um den Patienten so gut es geht zu versorgen und im KH meint man dann, das wäre alles Mumpitz. Aber ich richte mich dann eben nach den Anweisungen des Arztes.

        Und was die Schaufeltrage angeht. Die wird bei uns in der Regel wirklich nur zum Umlagern genutzt, also um z.B. den Patienten auf die Vakuummatratze zu legen,… In der aktuellen RD-Fortbildung wird jetzt das Spineboard vorgestellt. Mal sehen, wann sowas aufs Auto kommt.

  2. Avialle permalink
    14. November 2010 19:10

    Ein Blog Award für dich!^^
    http://eintrauminblau.wordpress.com/2010/11/14/blog-awards/

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