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Rettungsgasse…

26. Juli 2013

Leserin Nina hat mir einen Link geschickt, den ich euch nicht vorenthalten möchte. Es geht um die Rettungsgasse auf Autobahnen.
Jeder von euch kennt das, man steht im Stau, dicht an dicht und dann kommt von hinten die Polizei, die Feuerwehr oder auch der Rettungsdienst. Dann beginnt die Hektik, diesen Fahrzeugen Platz machen zu wollen. Der eine schafts, der andere hört das Martinshorn nicht, oder hat keine Lust oder weiss nicht, wo er überhaupt hin soll.
Eigentlich ist es ganz einfach! Bildet sich ein Stau auf einer 2 spurigen Autobahn, fahren die auf der linken Spur ganz nach links. Und alle anderen fahren ganz nach rechts bis auf die Standspur/ Pannenstreifen. Auf einer 3 oder 4 spurigen Autobahn fahren alle die links fahren auch wieder ganz nach links und alle anderen Fahrspuren fahren ganz nach rechts bis auf den Pannenstreifen/Standstreifen. Und ganz wichtig!! Nicht erst wenn ihr von hinten das Martinshorn hört die Rettungsgasse bilden, sondern immer wenn sich ein Stau auf der Autobahn bildet.

http://www.rtl.de/video/index/showvid/id/281370?fb_action_ids=555523914506076&fb_action_types=og.recommends&fb_source=other_multiline&action_object_map=%7B%22555523914506076%22%3A648490741828864%7D&action_type_map=%7B%22555523914506076%22%3A%22og.recommends%22%7D&action_ref_map=%5B%5D

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24 Kommentare leave one →
  1. 26. Juli 2013 09:50

    von einer solchen Rettungsgasse wie im zweiten Film gezeigt kann man in Deutschland wohl leider aktuell nur träumen. Dafür bezahlt das Ausland genug Strafe, wenn man sich nicht dranhält. In Deutschland würde man wohl dumm angemacht, wenn man den Standstreifen ausnutzt, weil die „ganz Eiligen“ dann nicht mehr vorab über diesen zur nächsten Ausfahrt abkürzen könnten….

    • 26. Juli 2013 10:19

      Hi Stega,

      man muss es halt den Menschen bei bringen, aber Recht hast du, es ist noch ein langer Weg.

    • Wuffduff permalink
      27. Juli 2013 09:08

      Es wäre ja schön, wenn man in Deutschland überhaupt zahlen „müsste“.

      Auf den Kameramitschnitten der Abschlepper sind die Kennzeichen gut lesbar. Warum filmt die Polizei nicht genauso mit und schickt jedem Im-Weg-Steher direkt ein Knöllchen zu? Statt nach immer höheren Strafen zu schreien sollte erstmal der vorhandene Strafrahmen konsequent ausgenutzt werden.

      • 27. Juli 2013 09:34

        Hallo Wuffduff,

        willkommen auf meinem Blog. Eigentlich eine gute Idee, aber ich glaube da würde der Datenschutzbeauftragte nicht mit spielen.

        Gruss

        Paul

      • Wuffduff permalink
        27. Juli 2013 17:48

        Danke für die Willkommensgrüße 🙂

        Den Datenschutz hielte ich für ein vorgeschobenes Argument, denn bereits heute werden Verkehrssünder fotografiert und gefilmt, und die Kamera könnte muss ja nur eingeschaltet werden, wenn keine Rettungsgasse existiert.

  2. Judith permalink
    26. Juli 2013 10:06

    So weit ist mir das klar mit der Rettungsgasse – was aber (wie ich letztens erlebt hab), wenn das Ganze in einer Baustelle ist, eine Fahrspur „normal“, eine 2 m und rechts und links Betonabgrenzungen? Ich wusste echt nicht wohin…

    • 26. Juli 2013 10:18

      Hallo Judith,

      willkommen auf meinem Blog! In einer Baustelle wirds wirklich schwierig. Am besten, wenn der Verkehr noch rollt, aus der Baustelle hinaus fahren. Besteht dazu keine Chance mehr, auch nach ganz rechts oder links ausweichen. Meistens gibt es bei grossen Baustellen Einsatzkonzepte für die Retter, dass sie trotzdem zügig zur Einsatzstelle kommen.

      • Judith permalink
        27. Juli 2013 16:09

        Danke fürs Hallo 😉 Bin schon lange stiller Leser…

  3. JimBohne permalink
    26. Juli 2013 10:37

    Hallo,

    leider muss ich sagen, dass hier in Wien auf den Stadtautobahnen meiner Erfahrung nach „Rettungsgasse“ noch eher ein Fremdwort ist, deswegen kann ich nicht ganz glauben, dass das System bei uns schon so perfekt funktioniert wie dargestellt. Hier wird bei der Statistik wohl doch ein bisschen nachgeholfen und die Positivbeispiele wie das Video von der Feuerwehr hervorgehoben.

    Trotzdem wundert es mich nicht, dass sich nach so einer massiven Werbekampagne für das bei uns doch noch ganz neue Gesetz mehr Menschen daran halten die Rettungsgasse zu bilden.

    Es muss einfach jeder mit gutem Beispiel voran gehen und die Rettungsgasse bilden auch wenn das im Stau davor noch niemand macht.

    Lg,
    Jim

  4. Ich permalink
    26. Juli 2013 10:50

    am besten find ich ja die leute, die dann meinen die rettungsgasse selbst nutzen zu muessen, dann feststellen, dass es ja doch sinnlos ist und einfach mitten auf der rettungsgasse stehen bleiben. und von hinten kommt ein einsatzfahrzeug mit blaulicht und sirene.

  5. 26. Juli 2013 12:42

    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich das auf österreichischen oder italientischen Autobahnen gesehen habe (oder auf beiden), aber da waren alle paar km recht große Schilder aufgestellt, wie das mit der Rettungsgasse funktioniert, und dass man sich doch bitteschön daran zu halten hat.

    Ich gebe offen zu, ich fahre häufig Mittelspur – wenn ich denn (selten genug) auf ABen unterwegs bin. Ich versuche, nicht zu rasen, aber bin meist schneller unterwegs als die LKW-Kolonnen. Meine (nicht signifikante und auf individueller Wahrnehmung beruhende) Erfahrung ist, dass man auf den großen deutschen BABen schon (von anderen Verkehrsteilnehmern) verwirrt angeschaut wird, wenn man nur versucht, sich auf der Mittelspur möglichst rechts einzuordnen, so sich ein Stau abzeichnet. Die rechte Spur bleibt einfach, wo sie ist, und die linken fahren auch nicht weiter nach links. Hält man einen Sicherheitsabstand zum Vorder-Stau-Verkehrsteilnehmer, wird dieser von „Lückenspringern“, die meinen, so 0,01µs Zeitvorteil zu gewinnen, gnadenlos „zugeparkt“. Ein „Manövrieren“ im Stau wird auf diese Weise von einigen wenigen anderen Verkehrsteilnehmern fast verunmöglicht. Kommentare an meine Beifahrer ala „Wahnsinns Rettungsgasse hier…“ ändern leider auch nichts an diesen meinen Einzelbeobachtungen.

    Ich bete jedes Mal in einem Stau, dass kein Rettungsdienst erforderlich ist oder dieser zumindest bereits „vor Ort“ steht, denn von einer Rettungsgasse sehe ich in meiner wenigen Stauerfahrung zumeist herzlich wenig…

    • 26. Juli 2013 16:22

      Hallo Gedankenknick,

      willkommen auf meinem Blog 🙂 Das hast du wohl in Oesterrich gesehen, denn dort wurde es vor kurzem eingeführt und sehr stark beworben. Dass viele den Sicherheitsabstand des anderen dazu missbrauchen um noch schnell 3 Meter weiter zu kommen, erlebe ich auch.

  6. Raphael permalink
    27. Juli 2013 11:12

    Nachdem das mit der Rettungsgasse ja nicht wirklich klappt, habe ich schon ein paar Mal Polizei/Rettungsdienst auf dem Standstreifen vorfahren gesehen.
    Wenn ich mich aber jetzt für die Rettungsgasse auf den Standstreifen stelle, dann blockiere ich ja den einzigen noch freien Weg, oder?

    • 27. Juli 2013 11:59

      Hallo Raphael,

      willkommen auf meinem Blog. Ja das stimmt, aber würde sich jeder dran halten, müssten die Hilfskräfte nicht über den Standstreifen fahren.

      • Wuffduff permalink
        27. Juli 2013 17:44

        Und gäbe es überall Standstreifen, bräuchte es keine Rettungsgasse mehr und das Problem wäre gelöst – oder übersehe ich jetzt etwas?

    • 29. Juli 2013 08:56

      Auf dem Standstreifen stehen aber immer mal wieder Fahrzeuge rum, die eine Panne haben (und daher gar nicht ausweichen KÖNNEN). Dafür ist der Standstreifen ja da. Deshalb ist die Rettungsgasse (wenn sich die Leute dran halten) sinnvoller, als die Einsatzfahrzeuge immer über den Standstreifen fahren zu lassen.

      • 29. Juli 2013 18:53

        Hallo Hana Mond

        willkommen auf meinem Blog. Ja der Standstreifen ist nur als absolute Notlösung an zu sehen.

  7. BRC_MEDIC permalink
    27. Juli 2013 13:46

    Anderes Land: Hier[TM] gibt es de-facto auf AB keine Rettungsgasse(n). RD/POL/AM faehrt immer uber den Standstreifen an. Selbst auf dreispurigen Bahnen (die Mehrzahl hier ist 3-spurig).

    Bei der Fahrausbildung wird hier gelehrt 6-inch-tyre&tarmac zu haben, also von dem Autohorizont bis zum Hinterreifen des Vordermann sollte man 6″ Strasse sehen. So hat man dann immer Luft zum bewegen (Keiner der AUsbilder kam auf die Idee das mit RD zu verbinden sondern wird gemacht falls das Fzg vor einem liegen bleibt).

    Am Dienstag bin ich auch in einem Stau gelandet – ca. 600 Meter nach einer Auffahrt, weil ein LKW einen PKW in die Leitplanke(Mittel-) geschoben hat. AM & RapidResponse Paramedic sind ueber den Standstreifen gekommen, direkt von der Auffahrt aufgefahren und durchgezogen.

    POL kam von „ganz hinten“ auf dem Standstreifen und kam an der Auffahrt nicht weiter, weil ein Vollhirn nicht einfach weiter vorgefaren ist um PLatz zu machen sondern cm fuer cm rumgeeiert hat. POL fahert 4er Landrover Discovery; die uebersieht man nicht ….

    Zur Ehrenrettung, das mit dem Standstreifen geht eigentlich ganz gut, bis auf die Ausnahmen 🙂 Fuer die Ganz eiliigen fahert POL meist auch bis zu Abfahrt vor und teilt „Gewinnerurkunden“ aus. Die kann man sich dann fuer £60,– abholen 🙂

  8. Horscht permalink
    5. August 2013 14:51

    Was ich im Verleich immer interessant finde ist, das zum Beispiel in den USA „unser“ System und die Ausführung gelobt bzw. bewundert wird.
    Wenn wir hier sagen, „naja, das mit der Rettungsgasse hat nicht so gut funktioniert“ dann kommt als Kommentar von einem Amerikaner „so wie ihr das macht, sollte das bei uns auch laufen!“. Und wenn Rettungsgasse richtig gut klappt, dann kriegen die vor Staunen kein Wort mehr heraus.
    Darf ich gerade mal wieder live mit einem Praktikanten erleben…. 🙂

  9. 8. August 2013 07:06

    Auch wenn es hier in Deutschland vielleicht nicht perfekt funktioniert…. ich hab das mal in Südamerika erlebt, dass es einen Unfall gegeben hat und einen dazugehörigen Stau. Die Straße war nur einspurig je Richtung. Sofort haben sich alle möglichen Autos auf BEIDEN Spuren breit gemacht, haben sich schief und krumm auf die Straße gestellt, nur, um keinen Meter zu verlieren…. als dann die Polizei versuchte, eine Rettungsgasse zu bilden, hat das ewig gedauert, der Rettungswagen musste zentimeterweise eskortiert werden, ein riesiges Chaos – in dem verunglückten Auto hätte ich nicht verletzt liegen mögen. Abenteuerlich wurde es dann, als aus der Gegenrichtung ein paar Autos – das Meiste Busse und LKW – durchgelassen werden sollten.. die sind dann halb über den Graben hängend einfach durchgebrettert. Ihre Fahrspur war ja von haufenweise Idioten besetzt. Ach ja, schön war natürlich auch, dass die durch die Polizei frei gemachten Stellen wieder sofort besetzt wurden. Drei Versuche, bis der Rettungswagen durch konnte. Ich hoffe, dass ich niemals in Südamerika einen schweren Unfall haben möge..
    Nach ca. 2 Stunden haben wir dann gewendet. War ziemlich abenteuerlich, da wieder raus zu kommen. Der Stau war ewig lang – und es hatte sich in dieser Zeit gerade mal ein Krankenwagen Durchfahrt verschaffen können. Polizei war da, die fahren bei Unfällen mit dem Motorrad. Man kann nur hoffen, dass die was von erster Hilfe verstehen. Feuerwehr hätte sicher keine Chance gehabt.

    • 8. August 2013 07:17

      Hallo Frauvau,

      willkommen auf meinem Blog. Ich war bis jetzt nur in Mittelamerika,aber dort ist es wohl ähnlich. Hängt wohl mit der dortigen Kultur/Mentalität zusammen,dass man das anders sieht als hier in Europa.

  10. 8. September 2013 10:02

    Ich verstehe einfach nicht warum die Deutschen das mit der Rettungsgasse nicht begreifen!
    Hier mal ein Foto vom Stau gestern in Norddeutschland:
    So sieht in Deutschland eine „Rettungsgasse“ aus.
    Und wer richtig steht, (halb auf dem Standstreifen) wird noch von einem anderen Auto überholt und bekommt nen Vogel gezeigt. Von rechts überholen die Motorradfahrer, schipfend und gestikulierend warum man ihnen halb die Stadtspuhr versperrt.

    • 8. September 2013 13:45

      Standspur nicht Stadtspuhr … lach

      • 12. September 2013 16:28

        Man ist versucht, sich zwei große Pappschilder zu machen, wo fett RETTUNGSGASSE! draufsteht, und die bei solchen Gelegenheiten hinten und links in die Fenster zu hängen. Wird aber auch nichts bringen…

        Man kann wahrscheinlich nur mit gutem Beispiel vorangehen und sollte sich von den Überholern, Vogelzeigern und Sich-schnell-noch-vorne-dran-Quetschern nicht entmutigen lassen.

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