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RettMobil…

22. Mai 2014

Hallo ihr Lieben. Ruhig ist es hier geworden, denn ich bin gerade dabei, meine Diplomarbeit zu schreiben und für meine Prüfung zu lernen.

Trotzdem hatte ich letzte Woche die Gelegenheit, in meiner alten Heimat die Fachmesse RettMobil zu besuchen. Die Messe ist die größte ihrer Art und hat über 25.000 Besucher angezogen. Trotz dieser Größe finde ich es immer noch sehr familiär, denn kaum hatte ich am Donnerstag das Gelände betreten, sah man alte Kollegen von der Arbeit. Außerdem traf ich einige meiner Follower aus Twitter, was doch immer wieder sehr nett und interessant ist.

Viel Neues gab es für mich nicht zu sehen, eigentlich habe ich die Messe eher als Kontaktbörse genutzt 🙂

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Wie jedes Jahr fallen diese Menschen einfach auf und ich frage mich immer wieder, wieso muss man so rumlaufen?

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Erschreckend fand ich, dass einige Anbieter Schutzwesten in ihrem Angebot hatten. Da läuft meiner Meinung nach etwas ganz gewaltig schief! Und es gibt wirklich Kollegen, die sich so etwas kaufen.

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Zum Abschluss möchte ich euch noch die Reportage aus der ARD-Reihe “7 Tage unter” Feuerwehrmännern ans Herz legen. Hier wird der Mensch hinter dem Beruf gezeigt und nicht effekthascherisch das Feuerinferno in den Vordergrund gerückt.

 

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16 Kommentare leave one →
  1. 23. Mai 2014 10:13

    Was die Schutzwesten angeht, stimme ich Dir hundertprozentig zu, aber soweit ich weiss (auch nur aus Dokumentationen), ist das in Berlin und Hamburg (?) schon Standard. Die Hauptamtlichen dort besorgen sich die Westen teilweise oder komplett auf eigene Kosten. Da werde ich dann doch so nachdenklich, dass ich mich frage, ob meine Kritik berechtigt ist.

    • 23. Mai 2014 11:28

      Die Kritik ist berechtigt, ich möchte aber nicht Angst haben, angegriffen oder auch nur beleidigt zu werden. Ich glaube dazu muss ich nochmal nen eigenen Artikel schreiben.

    • 23. Mai 2014 11:55

      Also, wenn solche Schutzwesten schon nötig sind (traurig genug!), dann kann es doch nicht sein, dass die auf Privatkosten angeschafft werden müssen. Dann müssten die doch mit der Dienstkleidung gestellt werden!

  2. 23. Mai 2014 11:11

    Ich finde es auch jedes Mal wieder erstaunlich, welche Gestalten auf Rettmobil und Co so rumlaufen. Idealerweise noch in Dienstkleidung und mit so vielen Gürtelholstern wie nur möglich. Das sind die ganz wichtigen 😉

    Die Problematik mit den Schutzwesten finde ich auch erschreckend. Aber die Angriffe auf Helfer nehmen wohl auch traurigerweise mehr und mehr zu. In Nürnberg gehören stichsichere Westen schon seit 2011 zur regulären Dienstkleidung (siehe Link). Andernorts gehört Pfefferspray zur Ausrüstung (bei uns neuerdings auch). Irgendwo habe ich auch mal gelesen, dass die Malteser ihr Personal in Selbstverteidigung ausbilden.
    Da will man anderen Menschen helfen und muss sich noch schützen, damit man nicht selbst zu Schaden kommt. Traurige Welt.

    http://www.rettungsdienst.de/magazin/schutzwesten-und-pfefferspray-retter-rusten-auf-25056

    • 23. Mai 2014 11:27

      Ich dachte, es wären weniger geworden, aber überall trifft man sie wieder 😉

      Ja hier in der Schweiz sind wir in Zürich auch schon so weit, dass die Kollegen „Westen“ tragen, in unserer Kantonshauptstadt liegen sie auch schon auf der Ambulanz. Dieser Trend muss gestoppt werden, oder sind wir irgendwann soweit, dass wir nur noch mit der Polizei ausrücken?

      • 23. Mai 2014 16:23

        Das vielleicht nicht, aber vielleicht importieren sie ja mit dem Freihandelsabkommen auch gleich das amerikanische Waffenrecht. Und wenn man dann das Pfefferspray gegen eine Pistole tauscht, dann braucht man ja auch keine Polizei mehr… Das halte ich zwar auch für die falsche Entwicklung, aber ich befürchte tatsächlich, dass die Dienstwaffe vor der automatischen Polizei kommt

      • 23. Mai 2014 19:23

        das glaube ich nicht, dass es soweit kommt.

      • 23. Mai 2014 19:00

        Das mit der Polizei ist natürlich auch so ne Sache. In größeren Städten mag das ja vielleicht noch gehen, wobei das da personell sicher auch nicht unbedingt immer funktionieren würde. Aber auf dem Land, wo du auch so schon gerade nachts Ewigkeiten auf eine Streife warten kannst?

        Und ich sage es mal so: In Gegenden, in denen der Rettungsdienst angegriffen wird ist die Polizei wohl auch nicht unbedingt gern gesehen, was dann auch recht schnell ausarten könnte, wenn immer gleich die Pol mit kommt 🙂

      • 23. Mai 2014 19:23

        Ich weiß und kenne das selbst, gerade auf dem Land. Aber was bleibt dir denn anderes übrig?

      • 25. Mai 2014 15:54

        Gestern Nacht erst wieder erlebt: Gemeldete Schlägerei, bei unserem Eintreffen vor Ort: Ordnungsamt, Polizei-Streife und Hundeführer, Patient mit 8 am Rücken am Boden. Könnte gerne immer so laufen (bzw tut es das hier in der Regel auch) 😉
        Heute Nacht ähnlich. Gemeldete Schlägerei. Vor uns vor Ort: Zwei Streifen, kurz nach uns ein Mannschaftswagen.
        Sowas funktioniert natürlich nur, wenn man vorher schon weiß, dass es zu Gewalt kommen könnte. Gibt ja aber auch genug Spinner, die dann später erst aggro werden.

  3. 23. Mai 2014 22:31

    Was mir nicht in den Kopf will ist, warum Leute von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz überhaupt angegriffen werden. Dass Leute auf die Polizei nicht gut zu sprechen sind und deshalb von vornherein aggressiv auf Polizisten reagieren, kann ich verstehen. Aber den Leuten das Leben schwer zu machen, die einen im Notfall von der Straße kratzen und zusammenflicken, ist doch bescheuert.

    Wer macht sowas, außer vielleicht Helden, die im Vollsuff gelegentlich nicht mehr wissen, wo links und rechts ist, oder die sich das Hirn mit irgendwelchem Dreck zerschossen haben. Aber das dürften doch nicht so viele sein, dass eine standardmäßige Ausrüstung mit Schutzwesten eingeführt werden muss oder man über Polizeischutz nachdenkt. Komisches Volk…

    • 26. Mai 2014 06:54

      Das Problem ist, dass es offenbar eine zunehmende Anzahl von Leuten gibt, die keinen Unterschied zwischen den Uniformen machen können oder wollen. Ich bin auch mal nach nem Sandienst angesprochen worden, als sei ich die Polizei, als ich (mangels besseren Wissens) in der kompletten Garnitur (rot-blaue Jacke und blaue Hose, jeweils mit den üblichen breiten Reflexstreifen) auf dem Weg zur S-Bahn war.

      • 26. Mai 2014 09:22

        Naja, früher war die Polizei auch besser zu erkennen, als die noch in grün und beige rumlief…

  4. 23. Juni 2014 23:21

    Ich finde die Wagen wirklich klasse. Ich würde gerne einmal ein Praktikum beim Rettungsdienst machen oder einige Erste-Hilfe Zertifikate. Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig, diese Institutionen zu unterstützen, da wir im Zweifel auf die Arbeit genau dieser Rettungsdienstmitarbeiter angewiesen sind!

    • 24. Juni 2014 09:18

      Hallo Gero, willkommen auf meinem Blog. Am besten du rufst die Hilfsorganisation deiner Stadt an und erkundigst dich mal.

      Gruß Paul

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