Skip to content

Interessante Reportage Teil 6…

9. Juni 2010

Schönen guten Abend! Ich bin gerade wieder zurück aus dem schönen Leipzig. Für mich war die Messe Interschutz ein voller Erfolg. Dazu aber in den nächsten Tagen mehr.

Heute möchte ich euch eine Reportage aus Moskau vorstellen. In dem Filmbeitrag wird ein privater Rettungsdienst begleitet. Für diejenigen unter euch, die ein bisschen sensibel auf Blut und andere Dinge reagieren sei gesagt, in Moskau und speziell in diesem Rettungsdienst wird wenig auf Privatsphäre geachtet und je mehr Blut und Tote zu sehen sind, desto besser ist es.

Die anderen Teile findet ihr auf Youtube.

Advertisements
5 Kommentare leave one →
  1. DoktorMama permalink
    11. Juni 2010 01:38

    Oh man. Ich les Dein Blog ja ganz gern, aber diese Spiegel-Voyeurskacke hier zu veröffentlichen – und der Spiegel multipliziert einfach nur die Inhalte dieser russischen Sendung, wirklich kritisch ist er schon lange nicht mehr – das finde ich nicht besonders menschenwürdig. Du bist Rettungsdienstler und kriegst in Deinem Alltag sicher einiges (Schlimmes) zu sehen, aber in Deiner Funktion als Blogger solltest Du auch mal über die mediale Dimension nachdenken, die dieser Voyeurismus nach sich zieht. Ihr Rettungsleute regt euch auf, wenn Leute nur rumstehen und nix machen, wenn es einen Notfall gibt. Aber dass solche Beiträge (eine Erwähnung ohne Verlinkung des Videos hätte gereicht) zukünftige Notfallsituationen nicht besser machen, weder für Retter noch für Verletzte, das sollte doch auch mal im Kopf umherwabern. Verstehe diesen Beitrag von Dir nicht; mag ja kritisch gemeint gewesen sein, aber da fehlte definitiv der entsprechende Text dazu.
    Und „Reportagen“ sind was anderes, Spiegel hin oder her.

    • 11. Juni 2010 07:30

      Hallo DoktorMama

      Danke für deinen kritischen Kommentar. Das der Spiegel an Qualität verloren hat, habe ich leider auch schon fest stellen müssen. Natürlich beschweren wir uns über die Menschen, die nur dumm in der Gegend rum stehen und nicht helfen. Aber ob ich dieses Video einstelle oder nicht, ändert an der Tatsache nichts, ob Menschen helfen oder nicht. Diese „Reportage“ hat auch in anderen Foren Wellen geschlagen und deshalb habe ich sie auch hier rein gestellt, damit evtl. eine Diskussion darüber entsteht.
      Und ich hoffe doch sehr, dass meine Leser differenzieren können, dass dies zum Glück nicht das Novum eines Rettungsdienstes ist, genauso wie das Filmen desgleichen.

  2. o2junkie permalink
    11. Juni 2010 10:19

    Hi,

    danke für das Video.

    Ich finde es interessant zu sehen, welche Aufaben in anderen Ländern an den Rettungsdiensten hängen bleiben wobei da ja auch scheinbar eine Art Feuerwehr dazu zu gehören scheint.

    Zu der Sendung an sich:
    Ich finde es auch völlig daneben, Menschen so in Notlagen zu zeigen und mit Tod und Leid so umzugehen und es als Werbung für das eigene Unternehmen zu verwenden. Allerdings habe ich die Befürchtung, dass eine solche Sendung auch bei uns ein echter Hit wäre. Zumindest am Anfang bis, dann jemand ein noch schockierenderers Format erfindet.

  3. Matthias permalink
    13. Juni 2010 18:44

    Mehrfach erwähnt wird in den Sequenzen der Wettbewerb der privaten Rettungsdienste untereinander. Wer zuerst am Unfallort ist, hat die Verletzten und damit auch das Geld.
    Es klang für mich auch so, als ob diese Begleitung durch Kameras und die Ausstrahlung zur Primetime dem Wettbewerb dient, also einen höheren Bekanntheitsgrad zu erreichen und damit öfters gerufen zu werden.

    Ist das vielleicht bereits ein Ausblick auf mögliche hiesige Zustände, wenn auch bei uns alles den Regeln des Wettbewerbs unterworfen wird?

    Ich selbst möchte auch nicht in solchen Notlagen gefilmt und der Öffentlichkeit präsentiert werden, andererseits kann ich aber auch einen Nutzen erkennen. Die Zuschauer werden vielleicht/hoffentlich für Notsituationen ihrer Mitmenschen sensiblisiert (vor allem die fälle der alten ‚Mütterchen‘ und Kinder), bzw. gewarnt vor Gefahren, in die sie sich selbst bringen könnten. Ausgenommen die Suizidfälle. Diese gehören für mich absolut nicht gesendet.

    Für mich fast verblüffend – die beiden eingeklemmten Kinder (Topf und Stuhllehne) haben hinterher Danke zu den Rettern gesagt (anscheinend auch nicht gestellt).

    Die von den hiesigen TV-Sendern ausgestrahlten, sogenannten Dokus oder Reality-Sendungen, bei denen das meiste gestellt und gekauft ist, sind schließlich auch kein Stern am Himmel der Aufklärung, Bildung und Menschenwürde.

    • 13. Juni 2010 23:30

      @Matthias

      Willkommen auf meinem Blog. Im deutschen Rettungsdienst ist sowas nicht denkbar. Hier braucht jeder, egal wo eine behördliche Genehmigung. Natürlich könnte man seinen eigenen Laden aufziehen, aber so einfach ist das nicht. Auch wenn sich in den nächsten Jahren einiges ändern wird. Im deutschen TV kann man ja bei den Privaten teilweise solche „Dokus“ schon sehen. Nur zählt hier noch ein Menschenleben etwas mehr, als in Russland. Die Medien haben aber trotzdem das Recht, einen Bericht über Unfälle oder dergleichen zu zeigen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: