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Prüfst du, Rufst du, Drückst du…

12. September 2013

Genau das passiert leider viel zu selten, wenn ein Mensch einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten hat. Deswegen gibt es vom 16. bis zum 22. September die „Woche der Wiederbelebung“.

5000 Menschen könnten gerettet werden, würden mehr Laien reanimieren. Deshalb ist es wichtig, dass ihr, liebe Leser, diese Aktion unterstützt, indem ihr mitmacht oder einen Erste-Hilfe-Kurs besucht. Denn es ist wirklich einfach!!

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In Münster wird es einen Weltrekordversuch mit 10.000 Schülern geben, die in Reanimationsmaßnahmen trainiert werden. Zudem findet ein Bandkontest im lebensrettenden Rhythmus von 100 Beats pro Minute statt.

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13 Kommentare leave one →
  1. 12. September 2013 18:50

    Reblogged this on SchulSani.

  2. nadar permalink
    12. September 2013 22:43

    Kürzlich habe ich es auf die Reihe bekommen, mich über meine Firma zu einem von der BG bezahlten Ersthelferkurs schicken zu lassen. „Auffrischung“ nach ~15 Jahren.

    Dieses und einige andere Medizin-Blogs sind daran schuld. 😉

    Es ist ein angenehmes Gefühl, wenn man sich wieder sicher ist, richtig helfen zu können.

  3. 12. September 2013 23:53

    Hab grad wieder einen hinter mir. Ab November geht’s dann ran an die nächste Stufe. 😉
    Auch daran bist Du schuld. Nur, dass Du’s weißt. 😉

  4. 12. September 2013 23:54

    Wer sich 100 Beats pro Minute nicht merken kann, der nimmt einfach die BeeGees mit dem äußerst passenden Song („Staying alive“) als Vorbild:

    Eine Frage an Dich als Experten: Wann wird eigentlich beatmet? Oder reicht der vorhandene Sauerstoff im Blut aus?

    • 13. September 2013 07:47

      Hi Mic,

      Ja der Sauerstoff reicht erst mal aus, sogar wir Profis müssen nicht gleich beatmen, sondern fangen auch erst an zu drücken.

  5. Helfer permalink
    13. September 2013 14:18

    Wäre es nicht eine lohnende Aktion, wenn der Mitarbeiter der Rettungszentrale den Anrufer in eine Art „Warteschleife“ legen kann, in der die notwendigen Tätigkeiten kurz erklärt werden und der richtige Rhythmus angesagt wird?

    • 14. September 2013 06:12

      Hallo Helfer,

      willkommen auf meinem Blog. Das Problem ist der Mensch. Wenn gerade dein Angehöriger leblos in der Küche liegt und du Hilfe erwartest, wirst du keiner Bandansage zuhören. Uns wurde mal in der Fortbildung ein solches Tonband vorgespielt, und mir und meinen Kollegen ist eine Gänsehaut den Rücken runter gelaufen.

      Es gibt in immer mehr Leitstellen die Telefonreanimation. Dort wirst du von den Disponenten angeleitet bis der Rettungsdienst eintrifft.

  6. 14. September 2013 21:40

    Hier mal ein aktuelles, absolut extremes, Negativbeispiel das mich wirklich fassungslos macht!
    Ein Kleinbuss trifft auf der Autobahn einen Motorradfahrer. Der Bus fährt 500m weiter. Wechselt den beschädigten Reifen. Und DANACH kehren die 6 Insassen des Busses zurück zum Unfallort um zu schauen was da war.
    Bei der Polizei geben sie aber später an NICHTS bemerkt zu haben! Warum sind sie dann zum Unfallort zurück wenn sie angeblich nichts bemerkt haben?
    Der Motorradfahrer wurde so erst nach einer Stunde „gefunden“ und war natürlich schon tot.
    http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/emsland/motorradunfall139.html

  7. Ich permalink
    18. September 2013 21:24

    Ah, endlich ist die Sommerpause vorbei. 😉

    Ich hatte letzte Woche auf der Arbeit auch einen Erste-Hilfe-Kurs, zu meiner Überraschung haben tatsächlich etwas mehr als die Hälfte meines Teams teilgenommen (Teilnahme war freiwillig).War echt gut gemacht, sehr interessant, lustig und einprägsam.

    Somit kann ich sagen: Auftrag erfüllt. 😉

    • Ich permalink
      18. September 2013 21:41

      Da ich leider nicht editieren kann: Ist eine AED-Einweisung eigentlich standard? Ich hätte nicht damit gerechnet, dass wir auch dazu die Möglichkeiten hatten.

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